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Seit etwa 150 Jahren werden galvanotechnische Verfahren in nahezu allen Bereichen der Metallbe- und -verarbeitung eingesetzt. Damit zählt die Technologie zu den älteren industriellen Verfahren. Zugleich zeigt es sich immer wieder, dass trotz der übersichtlichen Zahl an Unternehmen und Fachleuten, die sich mit Galvanotechnik befassen, die Technologie eine Schlüsselfunktion hat.

Besonders gut zu erkennen ist dies an den unentbehrlichen Eigenschaften von galvanotechnisch abgeschiedenen Metallen im Bereich des Korrosionsschutzes für wichtige Teile an Fahrzeugen oder auch an den zahllosen galvanotechnisch beschichteten Bauteilen der uns umgebenden elektronischen Geräte, die hier die funktionellen Eigenschaften der elektrischen Leitfähigkeit, des Oxidationsschutzes und der Dekoration gewährleisten müssen. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Kenntnisse der Allgemeinheit über die Galvanotechnik.

Sie reicht meist nur zum Attribut Umweltverschmutzer und kaum einem Nutzer ist klar, dass die schön glänzenden Innenteile und gut lösbaren Schrauben seines Fahrzeugs oder der einfach zu wechselnde Arbeitsspeicher seines Computers ohne Galvanotechnik nicht das wären, was sie sind.

Um die Leistungen der Galvanotechnik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde vor einigen Jahren im Deutschen Museum eine Abteilung zum Fachgebiet eingerichtet, die allerdings inzwischen wieder aufgegeben worden ist. In einem neuen Anlauf, hier zumindest eine jedermann zugängliche Zentralstelle über die Branche und deren Entwicklung im Laufe der letzten 150 Jahre zu schaffen, wurde am 24. Februar in Leipzig ein Verein zur Schaffung eines Museums der Galvanotechnik gegründet.

Impressum des VDMG

Verein Deutsches Museum für Galvanotechnik e.V.
Torgauer Str. 76b
04318 Leipzig

info (at) vdmg.de

Telefon: 0341 234 934 36

Eingetragen VR Leipzig, Nr. 4868

1. Vorsitzender: Thilo von Vopelius

2. Vorsitzender: Dr. Ulrich Vieweger

Schatzmeister: Marion Regal

Das neue Domizil des VDMG e.V.